Malerei und Graphik im Schatten des Krieges

Ausstellung des ukrainischen Künstlers Petro Antyp im Mühlencafé

Noch bis zum 21. August läuft eine Ausstellung von Petro Antyp. der mit Beginn des russischen Angriffskrieges aus der Ukraine geflohen ist und jetzt in Paderborn Asyl gefunden hat, im Mühlencafé.

In der Ausstellung werden hauptsächlich neue Werke präsentiert, die er im letzten Monat in Deutschland geschaffen hat.

Petro Antyp, am 4. April 1959 in Horliwka in der Ukraine geboren, studierte von 1980 bis 1984 an der Pensaer Kunstschule. Er arbeitete dann im Donezker Kunstkombinat und gewann1989 den 1. Preis des Bildhauersymposiums in Ternopil. Seit 1992 ist er Mitglied der Vereinigung der Künstler der Ukraine. Er schuf 1999 eine JenakijewSkulptur und gestaltete dann mit dem Bildhauer Dmitri Iljuchin und der Architektin Olga Wereschtschagina ein Jenakijew-Denkmal, das 2010 im Zentrum Jenakijewes enthüllt wurde.

2014 vertrieb der russische Einmarsch in den Donbass sowie die Bombardierung seines Wohnorts Antyp in den Grossraum Kiew, wo er bis zum Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 lebte und arbeitete. Mit Beginn des Krieges floh er zusammen mit anderen Kulturschaffenden aus der Ukraine und fand letztendlich Asyl in Paderborn.

Die hier gezeigten Werke können zum Ende der Ausstellung erworben werden, wobei Petro Antyp 50 % des Erlöses über die Biohaus-Stiftung an durch den Krieg in Not geratene Kämpfer und Künstler-Kollege*Innen von SaveCultureUA weiter leitet.

Spenden erbitten wir auf das Stiftungskonto DE16 4306 0967 4092 8583 00 bei der GLS Gemeinschaftsbank unter dem Stichwort „Ukraine“. Spendenquittungen für’s Finanzamt stellen wir richtig gerne aus.