Fortschritt in Haiti: Erstes Repowering läuft

Mitte März erreichten uns alarmierende Fotos und Nachrichten aus Haiti: Die ersten Module unseres großen SolarSmartGridsTabarre geben „ihren Geist auf“, das Gleiche gilt für den Zentralwechselrichter des Solarstromnetzes, das bei nph Krankenhäuser, Schulen und Werkstätten mit Strom versorgt.

Dieses von uns „SolarSmartGridTabarre“ genannte System ist mit 710 kW immer noch die größte Solaranlage Haitis und hat daher große Vorbildfunktion. Ausserdem ist der Stromverbrauch in der Coronazeit dramatisch gestiegen – durch ein extra eingerichtetes „Covid-Not-Krankenhaus“ und die für die Behandlung lebensnotwendige -eigene- Herstellung von medizinischem Sauerstoff. Daher war sofort klar: Hier muss schnell Ersatz beschafft werden. Zum Glück sind die Komponentenpreise mittlerweile auf dem Niveau, auf dem wir vor 6 Jahren noch gebrauchte Module gekauft haben. Klar ist also: Diesmal sollte es „ordentliche“, also Neuware sein.

So geht jetzt Ende Mai ein 40‘-Container auf See, geladen mit 200 kW neuen Modulen, neuen Wechselrichtern, Zubehör und -eine Spende einer Paderborner Firma- 50 aufbereiteten Laptops für den Solarunterricht in der Berufsschule. Eine erfolgreiche Spendenkampagne hat uns geholfen, die 90.000 Euro-Aktion mit nph- und Stiftungsgeldern schnell stemmen zu können. Mit gut der Hälfte der Summe sind wir in Vorleistung gegangen und hoffen noch auf ein heftiges „Nachtröpfeln“ von Spendengeldern.

Spenden erbitten wir auf das Stiftungskonto DE16 4306 0967 4092 8583 00 bei der GLS Gemeinschaftsbank unter dem Stichwort „Solar für Haiti“. Spendenquittungen für’s Finanzamt stellen wir richtig gerne aus.